Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
ictt system-consulting
Inhaber Karl Cziumplik
Eschholzstraße 94, 79115 Freiburg
§1 Geltungsbereich und Vertragsgegenstand
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für die Nutzung der cloudbasierten Software „KiDig“ (nachfolgend „Dienst“), bereitgestellt von ictt system-consulting, Inhaber Karl Cziumplik (nachfolgend „Anbieter“).
- KiDig ist eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS) für Kindertageseinrichtungen. Der Dienst umfasst Arbeitszeiterfassung, Dienstplanung, Personalbedarfsberechnung und Nachweiserstellung.
- Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen dem Anbieter und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Nutzung des Dienstes. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt diesen ausdrücklich schriftlich zu.
§2 Registrierung und Testzeitraum
- Die Registrierung erfolgt unter app.kidig-online.de. Der Kunde gibt die erforderlichen Daten zur Einrichtung und eine gültige E-Mail-Adresse an.
- Nach der Registrierung erhält der Kunde einen kostenfreien Testzeitraum von 90 Tagen mit vollem Funktionsumfang. Während des Testzeitraums ist keine Zahlungsmethode erforderlich.
- Der Testzeitraum endet automatisch nach 90 Tagen. Eine automatische Verlängerung oder Umwandlung in ein kostenpflichtiges Abonnement findet nicht statt.
- Während des Testzeitraums eingegebene Daten bleiben nach Ablauf des Tests erhalten und stehen bei Abschluss eines Abonnements zur Verfügung.
§3 Vertragsschluss und Laufzeit
- Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde nach Ablauf oder während des Testzeitraums ein Abonnement über die Anwendung abschließt.
- Die Mindestvertragslaufzeit beträgt ein Jahr ab Abonnementbeginn. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, sofern er nicht fristgerecht gekündigt wird.
- Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn eine Partei wesentliche Vertragspflichten trotz Abmahnung und angemessener Nachfrist nicht erfüllt.
§4 Leistungen
- Der Anbieter stellt dem Kunden den Dienst als cloudbasierte Webanwendung zur Verfügung. Der Leistungsumfang umfasst:
- Cloud-Hosting und Betrieb der Anwendung
- Arbeitszeiterfassung mit TVöD-naher Regellogik
- Dienstplanung mit Gruppen- und Mitarbeitendenverwaltung
- Personalbedarfsberechnung nach landesrechtlichen Vorgaben
- Urlaubsverwaltung mit digitalem Antragsprozess
- Monats- und Jahresberichte sowie Nachweiserstellung
- Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, übernimmt jedoch keine Garantie für eine bestimmte Verfügbarkeit (kein SLA).
- Geplante Wartungsarbeiten werden dem Kunden mit angemessener Frist angekündigt und nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.
- Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang weiterzuentwickeln und zu verbessern, sofern die wesentlichen Vertragsfunktionen erhalten bleiben.
§5 Vergütung und Zahlung
- Die Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Abonnementplan. Die Preisstruktur basiert auf der Anzahl der verwalteten Mitarbeitenden.
- Die Abrechnung erfolgt jährlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe.
- Alle angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlich geltenden Umsatzsteuer.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zur Zahlung fällig.
- Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst nach vorheriger Mahnung mit angemessener Nachfrist zu sperren.
§6 Datenschutz und Datensicherheit
- Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).
- Alle Daten werden ausschließlich auf Servern innerhalb der Europäischen Union verarbeitet und gespeichert.
- Der Kunde bleibt Eigentümer seiner Daten. Der Anbieter verarbeitet Kundendaten ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Auftrag des Kunden.
- Der Kunde kann jederzeit einen Export seiner personenbezogenen Daten anfordern (Art. 15 DSGVO). Die Anwendung stellt hierfür eine GDPR-Export-Funktion bereit.
- Auf Verlangen des Kunden werden personenbezogene Daten gelöscht (Art. 17 DSGVO), sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
- Weitere Details zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung.
§7 Geistiges Eigentum
- Sämtliche Rechte an der Software KiDig, einschließlich Quellcode, Design, Dokumentation und zugehöriger Materialien, verbleiben beim Anbieter.
- Der Kunde erhält für die Dauer des Vertrages ein nicht-exklusives, nicht übertragbares Nutzungsrecht an der Software im vereinbarten Umfang.
- Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu verändern, zu dekompilieren, zurückzuentwickeln oder Unterlizenzen zu erteilen.
§8 Haftung
- Die Haftung des Anbieters ist auf vorhersehbare, vertragstypische Schäden begrenzt.
- Der Anbieter haftet nicht für Datenverluste, soweit der Kunde es versäumt hat, seine Daten durch die zur Verfügung stehende Export-Funktion zu sichern.
- Der Anbieter haftet nicht für Ausfälle oder Einschränkungen aufgrund höherer Gewalt, einschließlich Naturkatastrophen, Stromausfälle, behördlicher Anordnungen oder Ausfälle von Drittanbietern.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
§9 Änderungen der AGB
- Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von 30 Tagen in Textform (z. B. per E-Mail) zu ändern.
- Die fortgesetzte Nutzung des Dienstes nach Ablauf der Ankündigungsfrist gilt als Zustimmung zu den geänderten AGB.
- Widerspricht der Kunde den Änderungen innerhalb der Ankündigungsfrist, hat er das Recht, den Vertrag zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Änderungen zu kündigen.
§10 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Freiburg im Breisgau, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
- Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Schriftformerfordernisses.
Stand: März 2026